Better Human - Verpackung für elektronische Kleingeräte

Better Human ist eine fiktive Marke, die qualitativ hochwertige Produkte auf nachhaltiger Basis produziert.
Alle Better Human Produkte bestehen aus nachhaltigen und recycelbaren Komponenten wie beispielsweise Holz aus nachhaltiger Waldwirtschaft (keine Tropenhölzer), Maisstärke oder Algen.
Um die Nachhaltigkeit dieser Produkte zu unterstreichen, verwendet Better Human nur hochrecycelbare Verpackungsmaterialien und ressourcensparende Verpackungskonzepte.
Die Zielgruppe von Better Human deckt alle Altersgruppen und Geschlechter ab. Better Human Kunden zeichnen sich dadurch aus, dass sie bereit sind, einen Mehrpreis für umweltbewusst produzierte elektronische Geräte auszugeben. Ein “besserer Mensch“ zu sein, wird somit zu einem Statement und die Marke hätte am realen Markt vermutlich eine große Chance, erfolgreich zu werden.

In den Tutorials (download PDF unten) sind die Erfahrungen vom Design über die Veredelungs- und Materialauswahl bis hin zur Produktion zusammengefasst.

Produkte & Produktnamen

Die ebenfalls fiktiven Produkte von Better Human zeichnen sich dadurch aus, dass sie die Marke auch durch die kreativen Produktnamen und Konzepte sehr unabhängig, einprägsam und wiedererkennbar repräsentieren.
Alle Produktnamen basieren auf den Farben des Better Human Corporate Designs und einer sehr einzigartigen Schreibweise, die Raum für Interpretation und Wortspiel lässt, wie beispielsweise: ear[th]buds, umweltgerecht produzierte, drahtlose In-Ohr-Kopfhörer auf Basis der energiesparenden
‚Greentooth‘-Funktechnologie mit dunkelbraun gefärbtem Pinienkörper und Ladeschale sowie vulkanisiertem, grün eingefärbtem Maisstärkeschaum. (Foto in hires, Foto #2 in hires)

Materialien

Frischfasern sind erneuerbare und biobasierte, darüber hinaus natürlich unbedenkliche Rohstoffe für sichere Verpackungen. Daher wird bei den Musterverpackungen dieses Projektes ausschließlich Monomaterial aus Karton, hergestellt aus nachwachsenden Rohstoffen und nachhaltigem Anbau, als Substrat verwendet. Auch auf die Verwendung ausschließlich hochwertiger und unbedenklicher Photoinitiatoren in den verwendeten UV-Farben und -Lacken wurde geachtet.

Konstruktion

Die zweiteilige Verpackung wurde durchgängig aus Frischfaserkarton gefertigt und besteht aus einem Schuber sowie einem auf den Produktinhalt passend zugeschnittenen Inlay. Bei der Konstruktion wurde bewusst materialsparend gearbeitet und die Dimension der Verpackung auf das absolut notwendige Minimum zum Schutz und zur Aufnahme der Produkte optimiert. Zum weiteren Schutz der Produkte dieser Musterserie vor Plagiaten und Raub ist jeweils noch ein Erstöffnungs- und Originalitätsschutz in Form von Sicherheitsetiketten integriert, der Kunden und Markeninhaber vor Fälschungen, sowie Groß- und Zwischenhändler vor Diebstahl am POS schützen soll. Weiterhin wurde eine Blisterverpackung ebenfalls als reine Kartonageverpackung und bewusstem Verzicht auf Kunststoffe produziert.

Produktion, Effizienz & Wirtschaftlichkeit

Selbstverständlich müssen bei umweltgerecht produzierten Verpackungskonzepten auch Energieeffizienz und Carbon Footprint, sowohl im Produktionsprozess, als auch in der Wahl der verwendeten Farben, Lacke, Hilfsstoffe und Veredelungsmaterialien beachtet werden. Daher kommen bei der Produktion dieser Musterverpackungenausschließlich Produkte aus modernsten Fertigungsanlagen zum Einsatz, die vorrangig unter Verwendung von erneuerbaren Energien und geringstmöglichem CO2 Ausstoß sowie größtmöglicher Arbeitssicherheit hergestellt wurden.
Auch sind alle Verpackungen so konzipiert, dass diese auch in gleicher Qualität mit energiesparender, quecksilber- und ozonfreier UV-LED-Technologie produzierbar sind. Und nicht zuletzt der Produktionspartner bei diesem Projekt hat sich nach insgesamt neun unterschiedlichen Managementsystemen, u.a. auch nach ISO 50001 Energieeffizienz- und ISO 14001 Umweltmanagement, zertifizieren lassen. Alle Verpackungen wurden mittels ClimatePartner auch klimaneutral produziert.

Recycling

Die Verpackungen werden, wie üblich in diesem Marktsegment, bewusst im UV-Druck produziert. Hierdurch soll aufgezeigt werden, dass UV-Farben und UV-Lacke nicht weniger gut zu recyceln sind, als deren konventionelle, wasserbasierte Pendants. Dies wird auch durch neueste Studien zu diesem Thema, die auch das Deinking von UV-Farben und -Lacken untersuchen, bestätigt.
Seit vielen Jahrzehnten sind aber auch Begriffe wie Heißfolienprägung oder Kaltfolienapplikation gängige Prozessbezeichnungen in der Druckveredelung. Bedingt durch die globale Diskussion um Plastik und Mikroplastik muss jedoch klar gestellt werden, dass die Begriffe zwar historisch gewachsen sind, jedoch noch nie etwas mit Folienveredelung – insbesondere dem Applizieren von Kunststofffolien – zu tun hatten.
Ausschließlich die wiederverwertbaren Trägerfolien für die Dünnschichttechnologien sind bei diesen Prozessen aus Kunststoff. Allerdings wird, anders als beispielsweise bei der Folienkaschierung oder -lamination, keine Folie auf das Substrat aufgebracht. Daher sind auch im UV-Druck produzierte Kartonageverpackung mit Heiß- und Kaltfolienveredelung im Papierkreislauf vollends recycelbar.

Effiziente und Umweltgerechte Produktion

Die Produktion fand bei der Model Kramp GmbH in Hanau statt.

Model Kramp verfügt über modernste Druck- und Veredelungstechnologien und ist europaweit eines der modernsten Produktionswerke für exklusive Kosmetik- und Parfumverpackungen.

Mit dem Neubau im Hanauer Gewerbegebiet «Amerikafeld» setzt das Unternehmen hohe Maßstäbe in Sachen Energiebilanz, Klimaschutz und Arbeitsumfeld.

Model Kramp GmbH

 

Offsetdruck, Kalt-, Heiß- und Blindprägung, Hybridlack

 

Offsetdruck, Heiß- und Blindprägung, Blister- und Hybridlack